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Auf die Brotsorte achten

Schon für den Einkauf gibt es eine Faustregel zur Aufbewahrung: Helle Brote, also Sorten mit hohem Weizenanteil, kauft man besser in kleinen Portionen, denn sie sind nicht so lange haltbar. Sorten mit höherem Roggenanteil lassen sich dagegen länger aufbewahren. Für die Lagerung in der Küche gilt: Brot ist bei Zimmertemperatur am besten aufgehoben. Soll es längere Zeit aufbewahrt werden, muss man es vor dem Austrocknen schützen, sagt Ernährungswissenschaftler Heiko Zentgraf von der Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung in Bonn.
Plastik statt Papier

Brotlaibe werden oft in Papiertüten verkauft. Besser geeignet für eine längere Aufbewahrung sind aber Plastiktüten. Luftdicht eingewickelt schützt Plastik ganze Brotlaibe und geschnittenes Brot vor dem Austrocknen. Der Nachteil ist allerdings: In einer Plastiktüte wird knuspriges Brot schneller weich. Zudem sollten Sie die Tüte regelmäßig austauschen, um Schimmel vorzubeugen.

Wenn Sie Brot in einem Brotkasten oder Brottopf aufbewahren wollen, sollten Sie darauf achten, dass der Behälter keine Löcher hat. Wichtig ist vor allem die regelmäßige Reinigung des Behälters, um Schimmel vorzubeugen. Deswegen sollte man beim Kauf auf ein Material achten, dass sich gut saubermachen lässt. Holzbehälter sind deshalb nicht geeignet. Stattdessen empfiehlt Brot-Experte Heiko Zentgraf lasierte Keramiktöpfe.

Der Brotbehälter sollte alle ein bis zwei Wochen gereinigt werden. Nur Wasser oder trockenes Auswischen nützt dabei wenig, Chemiekeulen müssen allerdings auch nicht sein. Zentgrafs Tipp: Nehmen Sie Essig oder Essigessenz für die Reinigung. Danach den Brotbehälter sorgfältig mit einem Papiertuch trockenreiben.
Tiefkühltruhe statt Kühlschrank

Im Kühlschrank sollte man Brot nur in Ausnahmefällen lagern, nämlich bei feucht-warmem Wetter. Denn die Aufbewahrung im Kühlschrank beugt zwar Schimmel vor, führt aber dazu, dass das Brot schneller alt wird. Dagegen eignet sich die Gefriertruhe oder ein Vier-Sterne-Gefrierfach gut zur längeren Aufbewahrung - hier kann das Brot in einem Gefrierbeutel einige Wochen bleiben. Ganze Brotlaibe sollten dann bei Raumtemperatur aufgetaut werden. Am besten nehmen Sie es am Vorabend aus dem Gefrierfach. Denn bis das Brot essbar ist, dauert es mindestens fünf Stunden.
Brotscheiben portionsweise einfrieren

Noch ein Tipp für Single-Haushalte: Teilen Sie geschnittenes Brot schon vor dem Einfrieren in kleinere Portionen ein und packen Sie diese in einzelne Gefrierbeutel. Dann können Sie bei Bedarf einzelne Beutel entnehmen und die Brotscheiben schnell im Toaster auftauen.

Angst vor Nährstoffverlust müsse man bei der Aufbewahrung in der Tiefkühltruhe nicht haben, sagt Zehntgraf. Allerdings sollte man Brot nicht monatelang in der Tiefkühltruhe aufbewahren, empfiehlt Zentgraf. Das Brot sollte zudem möglichst frisch sein, bevor es in die Truhe kommt. Achten Sie aber darauf, dass es komplett abgekühlt ist, bevor Sie es einfrieren.

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Rezeptübersicht (http://www.hbemmert.de/essen/rezepte/start.htm)

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