Der für süditalienische Verhältnisse peinlich gepflegte Stadtkern von Trani strotzt vor monumentalen Stadtpalästen mit imposanten Fassaden aus den verschiedensten Epochen.

Die Kathedrale San Nicola Pellegrino ist eine der besonderen Sehenswürdigkeiten in Trani. Der Bau wurde 1097 begonnen und trat 1159 bis 1186 in die entscheidende Bauphase.

Die Fassade wird von einer besonders fein profilierten vorgeblendeten Bogenstellung gegliedert. Die Ornamentbänder des Portals setzen sich als Bogendekoration quer über die ganze Fassade fort.

Das frisch restaurierte Castello Normanno Svevo (deutsch Schwabenkastell), ein Bau Friedrichs II. von Hohenstaufen, errichtet ab 1233 und vollendet 1249.

Unter der Herrschaft der Anjou wurde das Kastell nach Plänen des französischen Militärarchitekten Pierre d'Angicourt erweitert. Kaiser Karl V. ließ 1533 das Kastell wegen der Fortschritte in der Waffentechnik, insbesondere wegen der Feuerwaffen, ausbauen und befestigen, und zwar sowohl auf der See- als auf der Landseite. Zwei vorhandene Ecktürme wurden zu Bastionen ausgebaut.

Zwischen 1586 und 1677 war die Festung Sitz eines königlichen Gerichtshofs.

1750