Den Donauabschnitt zwischen Melk und Krems nennt man Wachau. Die Ausläufer des Böhmischen Massivs und der Dunkelsteiner Wald bilden ein enges Felsental.

Sagenumwobene Burgen und Ruinen, Weinberge und schöne Dörfer und Städtchen prägen diese reizvolle Donaustrecke.

Der Ursprung des Weinbaus in der Wachau geht zurück in die Zeit der keltischen Besiedlung, doch erst die Römer machten den Weinbau zur Weinkultur.

Kurz nach Melk, bei Flusskilometer 2.031, erreichten wir Schloss Schönbühel, das seit mehr als 1.100 Jahren auf einem hoch gelegenen Gebirgsausläufer direkt am Flussufer steht.

Schloss Schönbühel

Bald darauf (km 2.2026) sahen wir die imposante Ruinen von Schloss Aggstein.

Schloss Aggstein

Diese Felsenformation wird Teufelsmauer genannt. Sie ist Millionen Jahre alt ist (km 2.020).

Teufelsmauer

Die Stadt Spitz (km 2.018) mit dem Reben bewachsenen Burgberg, der im Volksmund Tausend-Eimer-Berg genannt wird, weil er in guten Jahren 1.000 Eimer Wein hervorbringt.

Spitz und 1.000-Eimer-Berg

Die Burg Hinterhaus bei Spitz.

Burg Hinterhaus

Kirche St. Michael im gleichnamigen Ort (km 2.017).

St. Michaels-Kirche

Kurz nach der St. Michaelskirche, folgt bei km 2.013 der größte Weinbauort der Wachau, Weissenkirchen.

Weissenkirchen

Das bekannteste Städtchen der Wachau ist Dürnstein (km 2.009), auch die Perle der Wachau genannt. Dürnstein wird dominiert von den Ruinen der Burg Kuenringen.

Dürnstein

Eine besondere Sehenswürdigkeit von Dürnstein ist die blaue Barockkirche direkt an der Donau.

Die blaue Kirche von Dürnstein

Der Weinbauort Krems (km 2.003) bildet das Ende der Wachau.

Krems

Nach den zahlreichen Schlössern und Klöstern steht jetzt nun wieder die Natur im Vordergrund. Auf beiden Seiten der Donau ist das Land flach und wird hauptsächlich landwirtschaftlich genutzt.

1770