Mit Donauknie wird ein Flussabschnitt der Donau nördlich von Budapest bezeichnet.

Der Fluss bahnt sich hier seinen Weg mit einem beinahe rechtwinkligen Knick durch das Visegráder Gebirge

Einige der meistbesuchten Städte Ungarns wie Esztergom, Visegrád oder Szentendre säumen den Fluss in diesem Abschnitt.

Donauknie

Ein Hauch von Nostalgie weht durch das kleine Städtchen Szentendre (St. Andreas) mit der liebevoll restaurierten Altstadt.

Das Künstlerstädtchen zeichnet sich durch seine einzigartige mediterrane Stimmung aus und ist ein beliebtes touristisches Ausflugsziel.

Verwinkelte schmale Straßen und Gassen, malerische Durchblicke, mannigfaltige Kirchen und vor allem zahlreiche Galerien zeitgenössischer Künstler machen diesen Ort zu einem kulturellen Erlebnis.

Szentendre

Das Zentrum von Szentendre bildet vor allem der Platz Fö tér, der von barocken Kaufmannshäusern gesäumt wird.

Den Platz dominiert ein eisernes Kreuz - das Kaufmannskreuz, das von den serbischen Kaufleuten errichtet wurde.

Platz Fö tér

Szentendre

Szentendre

Szentendre

Visegrád (deutsch Plintenburg) ist bekannt durch eine auf einem Bergkegel gelegene mittelalterliche Burg (im slawischen Sprachraum bedeutet više grad hohe Burg).

Schon im Jahr 1335 war die Burg von Visegrád Sinnbild der regionalen Kooperation.

Als Sitz des ungarischen Königs war der Ort damals Schauplatz eines Gipfels der Könige von Polen, Böhmen und Ungarn. Diese vereinbarten eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Politik und Handel und wurden damit ihren Nachfolgern in den 1990er Jahren zur Inspiration, die Region gemeinsam in die EU zu führen.

Burg Visegrád

Blick von der Burg

Esztergom ist eine der ältesten Städte Ungarns. Die ersten namentlich bekannten Einwohner waren die Kelten.

Zur Zeit der Römer gab es hier eine befestigte Siedlung namens Salvio Mansio. Nach der Völkerwanderungszeit siedelten sich hier um das Jahr 500 Slawen an, die der ehemaligen römischen Siedlung den Namen Stregom (vom Wortstamm "wachen") gaben, weil sie einen wichtigen Übergang über die Donau "überwachte".

Aus dieser Form entstand auch der heutige ungarische Name der Stadt. "Stregom" war eine der zentralen Burganlagen des Neutraer Fürstentums und Großmährens.

Die Stadt wird beherrscht von der 1820 errichteten riesigen klassizistischen Basilika, die weit sichtbar auf dem Burgberg steht, dem drittgrößten Kirchenbau Europas.

Basilika Esztergom

Personen auf der Kuppel

In der Basilika

1764