Die Donau ist mit etwa 2.857 Kilometern ab Donaueschingen beziehungsweise 2.888 Kilometern ab ihrer Quelle am Rande des Schwarzwaldes nach der Wolga der zweitlängste Strom in Europa.

Nach Deutschland und Österreich durchfließt der Fluss noch folgende acht weitere europäische Staaten und mündet im ausgedehnten Donaudelta in das Schwarze Meer:

Weitere Informationen zur Donau sind hier zu finden.

Die Strecke von Passau bis ins Donaudelta, die wir befuhren, beträgt einfach 2.150 km.

Sonnenuntergang an der Donau

Das Essen an Bord war sehr gut (trotzdem gab es wie überall den einen oder anderen "Meckerer" - ein Teilnehmer hat sogar vor einer größeren Gruppe im Beiseins seiner Frau und des Chefkochs behauptet, seine Mutter hätte besser gekocht - es ist nicht überliefert, wie später seine Frau über diese Disqualifizierung reagiert hat).

Frühstück

Es gab ein sehr reichhaltiges Frühstücksbüffet:

Verschiedene Sorten Brötchen, verschiedene Sorten Brot, reichhaltige Auswahl an Wurst und Käse, verschiedene Sorten Müsli, frisches Obst, diverse Auswahl an eingelegtem Dörrobst, 4 verschiedene Sorten an warmen Speisen, Säfte, sogar Tomatensaft.

Wir können nicht behaupten, dass etwas gefehlt hätte.

Mittagessen

Ein reichhaltiges Salatbüffet: ca. 10 verschiedene Salate, Suppe (oft 2 zur Auswahl), Hauptgang (immer 2 zur Auswahl), Dessert (immer 2 zur Auswahl)

Abendessen

Das Abendessen bestand gewöhnlich aus 4 Gängen, wobei jeweils 2 Gerichte pro Gang zur Auswahl standen:

Alles war sehr gut abgeschmeckt und ansprechend serviert.

Als Beispiel für ein Abendessen ist hier die Speisekarte vom 4. Juli 2005 wieder gegeben.

Variation von der Melonenfrucht
Rohschinken und Kräutervinaigrette
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Cocktail von Baby-Crevetten in Calypso-Sauce

Mulligatawny-Suppe
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Klare Sellerie-Suppe mit Muschelfleisch

Tranche vom Butterfisch
Olivensauce, Thai Gemüse und Rosmarinkartoffeln
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Gegrillte Medaillons vom Schweinelendchen
Madagaskar-Pfeffersauce, Blumenkohl und Kartoffelgratin

Gebratene Ananas mit Rum-Rosineneis und Kokusnuss-Sauce
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Baileys Eisbecher

Das Kapitänsdinner bestand aus 7 Gängen.

Getränke

Nach unserem Empfinden waren die Getränke nicht preiswert (obwohl man doch meinen könnte, dass der Veranstalter zollfrei einkaufen kann).

Preisbeispiele:

Taschen

Taschen in Ungarn für 6 bis 9 Euro.

In allen besuchten Ländern nahmen Geschäfte, die auf Touristen eingestellt sind, Euro an und konnten auch in Euro heraus geben. Man kann sagen, dass der Euro heute das ist, was die DM früher war: eine Zweitwährung.

Es war also nicht unbedingt notwendig, Euro in Landeswährung umzutauschen. Dies ersparte das leidige ausgeben von Restgeld beim Verlassen des Landes für nicht benötigte Artikel.

Die Preise für Waren und Dienstleistungen waren in Rumänien und Bulgarien günstiger, in vielen Fällen sogar erheblich günstiger.

Besonders in Rumänien fiel uns der flotte Schnitt von Kleidung positiv auf.

Vor der Reise wurde den Teilnehmern ein ca. 100-seitiges Taschen-Buch zugesandt, das eine ganze Reihe von Informationen über den Fluss, Städte, Landschaften, Baustile und eine km-Referenz (bei welchem Fluss-Kilometer welcher Ort, Zufluss usw.) enthielt.

Morgens gegen 6:00 Uhr lag unter der Kabinentür das Tagesprogramm mit allen Einzelheiten wie Landausflügen, Essenszeiten, voraussichtliches Wetter und Veranstaltungen auf dem Schiff.

In jeder Kabine war ein Fernseher, mit dem bis zu 5 deutschsprachige Sender empfangen werden konnten. So konnte man sich über die Vorkommnisse in der Welt informieren.

Auch wurde jeden Morgen eine 4-seitige Tageszeitung in die Kabine geliefert, die die wichtigsten Welt- und nationalen Nachrichten enthielt. In jeder Kabine befand sich auch ein Telefon, mit dem man internationale Gespräche führen konnte. Wer mit seinem eigenen Mobiltelefon telefonieren wollte, fand nahezu immer ein, teilweise auch mehrere Netze.

Wir persönlich führten unseren E-Mail-Verkehr mittels Mobiltelefon und PDA durch.

Hier sind einige Informationen über die Länder zusammen gestellt, die wir mittels Landausflug besucht haben.

Unser Eindruck war, dass sich Ungarn dem westlichen Lebensstandard schon sehr genähert hat, Bulgarien bereits auf gutem Wege ist, Rumänien aber noch erheblich zurück liegt.

Von Serbien hatten wir einen zwiespältigen Eindruck, da bei Ein- und Ausreise (auf der Donau) immer Pass-/Gesichtskontrollen durchgeführt wurden sowie man beim Landgang die Pässe mitnehmen musste.

Serbische Bürger müssen für Auslandsreisen in fast alle Länder (auch Nachbarländer) ein Visum beantragen.

Klickt man auf die Flagge ertönt die Nationalhymne

Bulgarien

Fläche: 110.994 qkm
Einwohner: 7,52 Millionen
Einwohner/qkm: 67
Hauptstadt: Sofia
Währung: Lew

Österreich

Fläche: 83.858 qkm
Einwohner: 8,17 Millionen
Einwohner/qkm: 98
Hauptstadt: Wien
Währung:

Rumänien

Fläche: 237.500 qkm
Einwohner: 22,4 Millionen
Einwohner/qkm: 90,9
Hauptstadt: Bukarest
Währung: Leu

Serbien & Montenegro

Fläche: 102,4 qkm
Einwohner: 10,6 Millionen
Einwohner/qkm: 104
Hauptstadt: Belgrad
Währung: Serbien: Dinar, Montenegro: €

Hinweis: der Staat Serbien und Montenegro bestand nur vom 4.2.2003 bis 3.6.2006. Aus dem Verbund gingen dann die beiden eigenständigen Staaten Serbien und Montenegro hervor.

Ungarn

Fläche: 93.030 qkm
Einwohner: 10 Millionen
Einwohner/qkm: 108,5
Hauptstadt: Budapest
Währung: Forint
1752
Deck Lounge Restaurant
Kabine In den Kabinen gab es individuell einstellbare Klimaanlagen. Küche

Der gesamte Service war ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Die Freundlichkeit war nicht aufgesetzt oder vom Trinkgeld diktiert, sondern natürlich.

Die Aussage gilt für alle Crew-Mitglieder.

Die Service-Mitarbeiter(innen) im Restaurant wussten innerhalb kürzester Zeit die Gepflogenheiten der Gäste (Kaffee, Tee, Bier, Wein).

Die Landausflüge waren perfekt organisiert. Bei Abgabe seines Zimmerschlüssels bekam man eine Einstiegskarte für einen der 2, manchmal 3 Busse.

Die geplanten Ausflugszeiten und zu besuchenden Orte wurden genau eingehalten.

Neben den lokalen Reiseführern waren in jedem Bus noch ein Repräsentant des Schiffes, der unter anderem auf Vollständigkeit der Teilnehmer achtete.