Novi Sad
Serbien

Höhe: 76 m

Besucht am: 6.6.2015

Novi Sad wurde im Jahre 1748 durch Maria Theresia zur Königlichen Freistadt erklärt. Man gab ihr den Namen Neoplanta, den die Serben später mit Novi Sad übersetzten. Die Stadt entwickelte sich zu einem blühenden kulturellen Zentrum und wurde als Athen des Nordens bekannt.

Die Brücke, die Novi Sad und Petrovaradin miteinander verbindet, gehört zu den niedrigsten Brücken der gesamten Donau.

Gegenüber von Novi Sad liegt die imposante Festung Petrovaradin. Prinz Eugen ließ sie 1699 erweitern und errang hier im Jahre 1716 einen entscheidenden Sieg. Die Festung, die auch als Gibraltar der Donau bezeichnet wird, war einst Wachturm für Peter den Eremiten. Während seines ersten Kreuzzuges im 11. Jahrhundert gab Peter der Festung den Namen Peterwardein. Das Wort wardein stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet warten. Peters Kreuzzug war ein Misserfolg, und er erreichte das Heilige Land nie. Die Hälfte seiner Männer hatte er bereits verloren, bevor er überhaupt in Konstantinopel angekommen war.

Die Festung, die die Ungarn an dieser Stelle errichtet hatten, wurde 1526 von den Türken eingenommen. Nachdem sie 1699 endlich in österreichischen Besitz überging, beauftragte Prinz Eugen einen französischen Festungsarchitekten, das Schloss so zu befestigen, dass es unbesiegbar war.

1781