Klick um zu vergrößern

Spitz
Österreich

Höhe: 203 m

Besucht am: 1.6.2015

Rund um den 1000-Eimer-Berg gruppieren sich seit dem 9. Jh. die Häuser von Spitz. Der Berg soll nach der Menge der geernteten Trauben benannt sein, die auf den Lössböden der Steinterrassen besonders gut gedeihen. Aber auch Aprikosen gehören zur reichen Ernte: Zu Marillenknödeln verarbeitet, werden die leckeren Früchte an festlichen Tagen gar von einem „Marillenknödelautomaten“ ausgespuckt.

Neben den fruchtigen Erzeugnissen verführt das Städtchen mit seiner reizvollen Altstadt, die von dem gotischen Architekturensemble des Rathauses und Bürgerspitals dominiert wird. Im Innern der hohen, spätgotischen Hallenkirche St. Mauritius scheint der blaue barocke Hochaltar zwischen den Bogenfenstern förmlich zu leuchten.

Schloss Erla wiederum präsentiert in zehn herrschaftlichen Räumen die Schifffahrt in all ihren Facetten - kaiserliche Fregatten und Wracks sowie Alltag und Brauchtum der »Schopper« (Schiffbaumeister) werden mit zahlreichen Modellen, Fotos und nachgestellten Szenen illustriert

Auch Spitz eignet sich vortrefflich als Ausgangspunkt zu Touren in die Umgebung: Unweit des Ortes steht die Ruine Hinterhaus auf einem steilen Felsvorsprung über der Donau, stromabwärts beeindruckt die Filialkirche St. Michael mit wehrhaften Anlagen und kuriosen fliehenden Hasen auf dem Dach.

1793