Szentendre
Ungarn

Höhe: 120 m

Besucht am: 5.6.2015

Das hübsche, durch eine Vorortbahn mit Budapest verbundene Künstlerstädtchen Szentendre lockt zahllose Gäste an, und so tritt man sich in den kopfsteingepflasterten Gassen vor allem in der Sommersaison schon mal auf die Füße.

Doch entschädigt das malerisch an die Donauhänge geschmiegte Städtchen fast schon überreich mit seiner barocken Altstadtkulisse, der fröhlichen Betriebsamkeit in Cafés, Galerien und Straßenläden und dem schier überwältigenden Angebot von 18 Museen und sieben ehemals orthodoxen Kirchen.

Die Entwicklung der schon zu Römerzeit besiedelten Gegend geht nämlich auf die Einwanderung von rund 6000 Serben zurück, die 1690 vor den Türken nach Norden flohen. Sie machten Szentendre zu einem Zentrum serbischer Kultur.

Eine ganz andere Richtung nahm die Entwicklung des Ortes, als hier 1926-28 eine Künstlerkolonie gegründet wurde.

Das farbenfrohe Zentrum bildet der Marktplatz Fö tér mit einem Pestkreuz in der Mitte und umgeben von zweistöckigen Wohnhäusern. An der Ecke zur Görög utca wird der Platz von der serbisch-orthodoxen Blagovesztenszka-Kirche begrenzt.

1780