Lacoste
Frankreich

Höhe: 299 m

Besucht am: 19.9.2014

Lacoste liegt an einem steilen Hang und wurde schon im Neolithikum besiedelt.

Das mit dem katholischen Dorf Bonnieux rivalisierende protestantische Lacoste erlebte äußert dramatische Zeiten, als die Waldenser im 16. ]Jahrhundert unterdrückt und verfolgt wurden.

Das Schloß erbte im 18. Jahrhundert Francois Gaspard de Sade. der Großvater des “göttlichen Marquis”, der sich 1771 hierher zuriickzog.

Das großartige Anwesen wurde während der Revolution geplündert und diente dann den Dorfbewohnern als Steinbruch. Sein derzeitiger Besitzer ist dabei, die Schloßruinen wieder aufzubauen und veranstaltet außerdem Besichtigungen.

Die Häuser, die Überreste der ehemaligen Ringmauer, das Pflaster der Straßen und die Ruinen des Schlosses sind aus dem gleichen, hellen Kalkstein erbaut.

Von der Schönheit der Fassaden dieses Dorfes ist man beeindruckt. Zahlreiche Künstler fühlten sich von dem ungeschliffenen Charakter des Dorfes angezogen, der Schriftsteller Andre Breton und der Maler Jacques Herold lebten hier zeitweilig.

1756