Menerbes
Frankreich

Höhe: 217 m

Besucht am: 19.9.2014

Das Dorf erstreckt sich längs eines Felsvorsprungs und erinnert, mit seiner Zitadelle auf der einen und dem Schlößchen auf der anderen Seite, an ein gestrandetes Schiff.

Während der Religionskriege des 16. Jahrhunderts wurde die Ortschaft von den Kalvinisten eingenommen, die von diesem Felskap aus 15 Monate lang den Katholiken standhielten. Ein Teil der Verteidigungsanlagen der Zitadelle aus dem 12. bis 16. Jahrhundert ist noch heute erhalten (Türme und Pecherker).

Im Dorf mit seinem Gewirr kleiner Straßen kann man sehr schöne Anwesen besichtigen, darunter das Hôtel de Tingry (16. und 17. Jahrh.), außerdem den Rathausplatz mit seinem Wachtturm im Stil eines Kampanile (17. Jahrh.), die Kapelle Saint-Blaise aus dem 18. Jahrhundert und schließlich die kostbar ausgestattete Kirche aus dem 14. Jahrhundert.

Unterhalb des ehemaligen Friedhofs hat man eine besonders gute Sicht auf das Coulon-Tal und die Dörfer Gordes und Roussillon.

Menerbes ist ein wunderschönes Dorf, und zu bedauern bleibt nur der Neubau des Schulgebäudes, der den Gesamteindruck stört.

Fahrt mit den WOMO durch Menerbes

1773