Wenn man vom Süden her anreist, hat man die schönste Sicht auf Pesmes. Das Dorf liegt ganz in die Länge gestreckt auf einem Felsplateau über dem Fluß Ognon. Der strategisch wichtige Festungsort wurde von Heinrich IV. eingenommen und wurde erst 1678 französisch. Um große Plätze winden sich die verschlungenen Straßen, gesäumt von alten Häusern mit hellen Steinfassaden. Die Gebäude sind solide gebaut und weden manchmal von Treppen, schönen Fenstern, Mauernischen und Gewölbekellern geschmückt. Das Portal und die Fassaden des Chors der Kirche Saint-Hilaire stammen noch aus dem 12 Jahrhundert, während die großartigen Seitenkapellen im 16. Jahrhundert erbaut wurden (innen: schöne Statuen und zwei Retabel aus vergoldetem Holz und rosafarbenem Marmor). Der Gang durch dieses Dorf voller Charme ist ein Vergnügen, und im Sommer kann man im Fluß baden.

1757