Wissembourg (Weißenburg)
Frankreich

Besucht am: 10.07.2016

Wissembourg ist ein freundliches Grenzstädtchen, das von mehreren Armen des Flüsschens Lauter durchzogen wird. Entlang der Wasserläufe sind Promenaden angelegt. Ein schöner Spazienweg verläuft auch an der alten Klosterbefestigung, von der noch mehrere Abschnitte erhalten sind. Der schönste Blick präsentiert sich mitten in der Stadt: Klein-Venedig heißt das Panorama, das sich von einer Brücke nahe der Place de la République auf die Fachwerkkulisse am Fluss entfaltet.

Wissembourgs Zentrum bilden vier historische Gebäude: Am Salzhaus aus dem 15. Jh. verblüffen die schiefen Dachgeschosse. Früher wurde hier das Salz zum Trocknen gelagert. Im Laufe derlahrhunderte diente es aber auch schon mal als Schlachthaus oder als Lazarett (heute im Privatbesitz). Nebenan in der Zehntscheuer (Grange aux Dímes) aus dem 13. Jh. bewahrte der Klerus die obligatorischen Abgaben der Bauern auf. lm sorgfältig restaurierten Renaissance-Gebäude des Ritterhauses (Maison des Chevaliers) durften die Gäste des ehemaligen Klosters absteigen. Das alles beherrschende Bauwerk ist die Pfeilerbasilika St.-Pierre-et-St.-Paul, nach dem Straßburger Münster das zweitgrößte gotische Gotteshaus des Elsass.

1755