Bei der Einfahrt in den Kjøllefjord auf der Nordkyn-Halbinsel steht sie da, die Finnkirka (deutsch Samen-Kirche), eines der Wunderwerke der Natur. Die Finnkirka erhebt sich wie eine Kirche, mit Kirchturmspitze, Dach und Wänden zwischen einer Steilküste und dem Eismeer, geschaffen durch das gewaltsame Aufeinandertreffen des Eismeers mit der steinharten Küste der Finnmark über tausende von Jahren hinweg.

Man darf es als wahrscheinlich ansehen, dass die Samen die Finnkirka als eine sieidi, eine Opferstätte nutzten. In der Religion der Samen waren alle Dinge in der Natur beseelt. Auffallende Formationen in der Landschaft wurden somit zu Heiligtümern. Allerdings wurden die Samen zu Christen, ehe es jemand schaffte zu beschreiben, wie es vor sich ging, deshalb verfügen wir über keine Einzelheiten.



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Schon vor dem 16. Jahrhundert wurde hier Handel getrieben. Um 1750 diente der Ort als Lagerplatz für die Produkte der Samen und als Tauschplatz der russischen Händler. Die Handelsleute aus Bergen holten die Waren ab.

Der Ort ist Hafen der Hurtigrute.

1749