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Der Name bedeutet der Luchsfuß von , altnordisch für Luchs, und foten, der Fuß. Lofot war der ursprüngliche Name der Insel Vestvågøy.

Obwohl der Name Lofoten im Norwegischen in der Einzahl steht, wird missverständlicher Weise in der deutschen Umgangssprache die Region nicht selten als die Lofoten bezeichnet.

Lofoten liegt etwa 100 bis 300 km nördlich des Polarkreises im Atlantik, vom Festland getrennt durch den Vestfjord. Die größten Inseln sind durch Brücken oder Tunnel miteinander verbunden..

Die größte und einzige Stadt und somit der wichtigste Ort in Lofoten ist Svolvær auf Austvågøya.

Die Region Lofoten hat zirka 24.000 Einwohner und eine Fläche von 1227 km².

Seit circa 6000 Jahren ist Lofoten bevölkert. Ursprünglich lebte man dort vom Fischfang und von der Jagd. Während der Wikingerzeit bildeten sich mehrere Siedlungen mit Häuptlingshöfen.

Ab dem 14. Jahrhundert beherrschten Kaufleute aus Bergen den Fischhandel. Je nach der Größe des Fischfangs ging es den Einwohnern Lofotens gut oder schlecht. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es große Heringsvorkommen, die zu den heutigen Besiedlungen führten.

Die Landschaft war viele Jahrhunderte karg und kahl, es gab nur noch wenige Bäume, weil der Mensch die meisten Wälder für den Haus-, Schiffs- und Trockengestellbau abgeholzt hatte. Mittlerweile ist der Baumbestand in weiten Teilen von Lofoten wieder erheblich angewachsen.

Vorrangig sind die Ostseiten der Inseln besiedelt, da dort Wind und Seegang weniger stark angreifen – die stellenweise über 1200 Meter hohen Berge in Lofoten haben alpinen Charakter und halten allzu starke Wettereinflüsse ab. Die Gezeiten pressen das Wasser mit heftiger Gewalt zwischen den einzelnen Inseln hindurch, so dass zum Teil gefährliche Strudel entstehen.

Bekannt ist die Region darüber hinaus für den Ort in Norwegen, von dem aus sich die Nordlichter sehr gut beobachten lassen, da das Winterklima relativ mild ist und das Aurora-Oval die Lofoten kreuzt.

Der Haupterwerbszweig der Lofotinger ist neben dem Tourismus der Fischfang und die damit verbundene Industrie. Der Lofotfischfang, zu dem Jahr für Jahr hunderte kleiner Fischerboote zusammenkommen, findet von Mitte Januar bis Mitte April statt. Den Hauptanteil der Fänge bildet der geschlechtsreife Kabeljau. Gefangener Dorsch (wie Kabeljau auch bezeichnet wird) wird zu Stockfisch (Tørrfisk) verarbeitet, der vor allem für den Export, besonders nach Italien, vorgesehen ist. (aus: WIKIPEDIA)


Stamsund liegt auf der Insel Vestvågøy in Lofoten in der Provinz Nordland. Der Ort ist mit ca. 1.400 Einwohner einer der größeren Orte in Lofoten. Die Einwohner leben in der Hauptsache vom Fischfang und von der Produktion von Stockfisch. Produziert wird auch Lebertran und Guano.

Stamsund ist auch Haltepunkt der Hurtigruten.





In diesem historischen Museum kann man die Geschichte der Lofotenfischerei auf einem der am besten erhaltenen Gutshöfe auf den Lofoten erleben. Auf dem Grund und Boden der mittelalterlichen Stadt Vågar befinden sich das Hauptgebäude von 1815, authentische Fischerhütten und Bootshäuser mit Nordlandbooten



Die Kirche Vågan in Kabelvåg, die auch als die Kathedrale der Lofoten bezeichnet wird, wurde 1898 im neugotischen Stil erbaut und gehört mit ihren 1.100 bis 1.200 Plätzen zu den größten Norwegens.



Svolvær ist der Hauptort der Lofoten, Verwaltungszentrum der Kommune Vågan und das größte Fischerei- und Handelszentrum sowie das administrative Zentrum der Lofoten.

Der Ort ist inzwischen fast mit dem Ort Kabelvåg zusammengewachsen. Haupterwerbszweige der Bevölkerung sind Fischfang und Tourismus.

Durch den Golfstrom ist das Klima Svolværs milder als das anderer Orte, die auf dem gleichen Breitengrad liegen (Alaska oder Grönland). Die Durchschnittstemperatur beträgt im Juli +13,9 °C und im Januar +1,8 °C. Die Monate mit dem geringsten Niederschlag sind Mai und Juni mit durchschnittlich 40 mm Niederschlag.


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