Der Kraton oder Palast wurde 1755 erbaut, nach der Aufteilung Matarams und der Errichtung des Sultanats von Yogyakarta.

Es ist ein weitläufiger Komplex von Höfen, Hallen und Pavillons im traditionellen Javanischen Baustil. Die Errichtung der innersten Gruppe von Höfen und Pavillons war im Jahre 1757 vollendet, was dem Jahr 1682 javanischer Zählung entspricht. Dieses Datum ist der Oberschwelle des Eingangstors, das aus zwei in entgegengesetzte Richtung blickenden Schlangen mit ineinander verflochtenen Schwänzen besteht, aufgezeichnet.

Die wichtigsten Gebäude des Palastes, im mittleren Hof gelegen, sind der Bangsal Kencono oder der Goldene Pavillon mit seinem anschließenden Proboyekso-Pavillon. Der Goldene Pavillon ist wie die meisten Hallen ein offenes Bauwerk. Er ist überreich mit Schnitzwerk verziert und schwer vergoldet, sein anmutiges Dach wird von mit feinen Schnitzereien verzierten Balken getragen. Hier empfing der Sultan königliche Gäste, hier wurden Tanzaufführungen von besonders ausgebildeten höfischen Tänzern aufgeführt und Bälle und Banketts zu großen Staatsanlässen abgehalten.

Heutzutage ist der Kraton nicht mehr der Sitz der Macht, aber beherbergt auch heute noch unter anderem die königliche Sammlung zauberhafter, juwelengeschmückter lederner wayang-Puppen, die königlichen Kutschen und vielerlei Zierrat aus Europa und Indonesien, vieles davon Geschenke von königlichen Gästen in der Vergangenheit.

Die Gefolgsmänner im Kraton tragen klassische Kleidung, die aus dunklem Batik-Sarong, engem Jackett, Kris und Batik-Kopfbekleidung besteht. Der Kraton ist für Besucher geöffnet, Eintrittskarten sind im Tepas Pariwi-sata (Touristendienst-Büro), neben dem Haupteingang vom Keben-Hof, zu erhalten.

(aus: Indonesisches Fremdenverkehrsamt)

Sultanspalast

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1748