Wappen Palma ist eine Metropole mit Herz. Die Mallorquiner nennen ihre Stadt einfach La Ciutat: die Stadt.

Stadtpaläste und Jugendstil, malerische Gassen und Boulevards, gotische Kirchen und moderne Museen prägen Palma.

Palma wird auch oft als Perle im Mittelmeer bezeichnet.

Die Hauptstadt Mallorcas liegt an der 20 km langen Bucht Badia de Palma. Vom Meer aus gesehen wirkt das Stadtpanorama wie eine Theaterkulisse. Von weitem schon kann man die prächtige Kathedrale La Seu ausmachen.


Das Wahrzeichen Palmas ist die gotische Kathedrale La Seu. Das prachtvolle Bauwerk zählt zu den Prunkstücken gotischer Architektur. Die Grundsteinlegung erfolgte schon 1230 durch König Jaume I. Aber erst im 16./17. Jh. wurde der Bau vollendet. Die heutige Form erhielt die Kathedrale erst 1904 durch den Architekten Antoni Gaudi.

Das Innere der Kathedrale umfasst eine Fläche von etwa 6600 m² und hat eine Höhe von 44 Metern. Das Gewölbe wird von 14 Säulen getragen. Sehr eindrucksvoll sind die sieben Fensterrosen. Im Apsisbogen befindet sich die größte, mit einem Durchmesser von 11,15 Metern.

Das eindrucksvolle Äußere wird noch von der Wirkung des dreischiffigen, 109 Meter langen und 39 Meter breiten Innenraums übertroffen. Das Hauptschiff hat eine Breite von 19,4 Metern und übertrifft damit andere Kathedralen bei weitem. (Köln 12,6 Meter)



Der Königspalast (Palacio de la Almudaina) ist eine ehemalige Festung arabischen Ursprungs, in der die gotischen Umbauten aus dem 14. Jahrhundert noch gut erhalten sind.

Der Palast diente den muslimischen Herrschern und nach der christlichen Wiedereroberung auch den Königen der katalanischen Krone als Residenz.

Der Palast befindet sich gegenüber der Kathedrale La Seu und ist Sitz der Militärkommandantur und zugleich Amtssitz des spanischen Königs. Da König Juan Carlos während seines alljährlichen Sommerurlaubes auf Mallorca oder zu festlichen und politischen Anlässen den 20.000 Quadratmeter großen Palast als seinen Amtssitz nutzt, ist dieser nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.



Am der Plaça de Cort befindet sich das Rathaus von Palma. Der knorrige, mehrere hundert Jahre alte Olivenbaum in der Platzmitte ist ein echtes Wahrzeichen Palmas und ein erstklassiger Schattenspender.



Der rechteckige, 129 x 94 m messende Placa Major ist der Hauptplatz der Innenstadt. Er ist umgeben von stattlichen, gelb gestrichenen Häusern.

Hier befinden sich Cafes und Restaurants, die zum Ausruhen während des Stadtbummels einladen.

Hier sind die Touristen fast unter sich. Manchmal gibt es auch ein paar Marktstände.



Der Placa D'Espanya ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Palma.

Viele Buslinien, Besichtigungs- und Ausflugsbusse, U-Bahnen und Züge fahren vom Placa Espanya weg.

Hier befindet sich auch der Bahnhof der historischen Straßenbahn Tren de Sóller zum Hafenstädtchen Port de Sóller.



Das Gran Hotel ist ein ehemaliges historisches Hotel. Es ist Teil des historischen Zentrums der Stadt. Das Hotel wurde von Lluís Domènech i Montaner entworfen und 1903 fertiggestellt. Heute ist das Gebäude ein Kulturzentrum, in dem sich die Fundación la Caixa befindet. Es enthält eine Dauerausstellung mit Gemälden von Anglada Camarasa. Das Gebäude ist eines der bedeutendsten Beispiele für auf der Insel, mit einer Fassade, die reich mit Skulpturen und Keramik verziert ist.



Die katalanische Version des Jugendstils, der , präsentiert sich in Palma mit schön restaurierten Fassaden. Genannt sei an dieser Stelle das Edifici Casayas an der Plaça Mercat, 1908-11 erbaut von Francesc Roca.




Nördlich des Almudaina Palast, in der Nähe der Kathedrale, steht der prächtige Stadtpalast des Juan March, das feine, ruhige Museum Palau March, in der die Kunst- und Büchersammlung der Stiftung Bartolomé March zu besichtigen ist.

Die Exponate umfassen eine zeitgenössische, beeindruckende Skulpturensammlung von Künstlern wie Chillida, Moore und Rodin, die auf die Innenhöfe und den Garten verteilt sind. Ebenfalls zu sehen sind bemalte Holzplastiken mit religiösen Themen. Bemerkenswert ist auch die Weihnachtskrippen Ausstellung. Eines der Glanzstücke der Kunstsammlung ist eine neapolitanische Weihnachtskrippe aus dem 18. Jh., die etwa 1000 Figuren umfasst.

Das Museum ist eine Oase der Ruhe, inmitten der geschäftigen Stadt Palma. Grandios ist auch der Blick von der Dachterrasse auf den Hafen. Somit ist schon das Verweilen in dem schönen historischen Gebäude ein Genuss. Abschließend kann man im Erdgeschoss in schönem Ambiente einen Kaffee zu sich nehmen.





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