Curt von Francois

Windhoek, die Hauptstadt Namibias, erinnert in vielerlei Hinsicht mehr an ein deutsches Provinzstädtchen als an eine afrikanische Metropole. Böse Zungen behaupten, Windhoek wäre die unaufregendste Hauptstadt Afrikas.

Die Stadt hat etwas 250.000 Einwohner und liegt 1.630 m über dem Meer. Sie ist komplett von Bergen eingerahmt.

Der Deutsche Curt von Francois gründete Windhoek im Jahre 1890.

Independence Avenue

Die Independence Avenue, früher Kaiserstraße, ist die Haupt-Geschäftsstraße, die sich wochentags mit regem Leben füllt. An Sonntagen, wo Geschäfte und viele Restaurants und Cafes geschlossen sind, wirkt sie wie ausgestorben.

Reiterdenkmal und Christuskirche

Das Reiterdenkmal und dahinter das Wahrzeichen von Windhoek, die evangelische Christuskirche.

Das Denkmal soll an die Gefallenen der Herero- und Hottentotten-Aufstände (1903-1907) erinnern.

Die Christuskirche ist das Gotteshaus der evangelisch-lutherischen Gemeinde, die 1896 durch die Rheinische Mission gegründet wurde.

Alte Feste

Die alte Feste wurde 1890 von Major Curt von Francois erbaut, als sich die deutschen Schutztruppen in Windhoek festsetzten. Sie sollte den Angehörigen der Schutztruppe sowie den ersten Siedlern Schutz bieten.

Denkmal im Zoo-Park

Dieses Denkmal im Zoo-Park erinnert an gefallenen deutschen Soldaten.

steile Dächer

Zwischen den wenigen Hochhäusern in der Independence Avenue sind Relikte aus der Kolonial-Architektur zu finden. Die steilen Dächer dieser Häuser, in der alten Heimat wegen des Schneefalls so angelegt, verfehlen hier ihren konstruktiven Sinn.

Uhrturm

Die Poststraße, die am Uhrturm beginnt, ist Windhoeks Fußgängerzone.

Hier befinden sich deutsche Restaurants wie die Kaiserkrone oder deutsche Cafés wie das Café Schneider.

Poststraße

Meteoritenbrunnen

In der Poststraße steht auch der Meteoriten-Brunnen, der aus 33 Meteoriten zusammengesetzt ist. Sie haben ein Alter von schätzungsweise 600 Millionen Jahren.

Herero-Frau

Herero-Frauen mit ihrer auffallenden Kopfbedeckung sind pittoreske Erscheinungen im Stadtbild.

Tintenpalast

Das Gebäude der Nationalversammlung, das vom gleichen Architekten geplant wurde, der auch die Christuskirche entwarf, wird im Volksmund Tintenpalast genannt - eine ironische Anspielung auf die ungeheure Menge von Schriftverkehr, die die deutsche Kolonialregierung offensichtlich betrieben hat.

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