Swakopmund liegt am Atlantik und hat ein gemäßigtes kühles Klima aufgrund des kalten Benguela-Stroms, einer von antarktischen Gewässern gespeiste Meeresströmung.

Blick auf Swakopmund

So betrug die Temperatur bei unserem Besuch nur 18 Grad im Gegensatz zu 36 Grad in Windhoek.

deutsch im Straßenbild

Die Stadt ist durch die deutsche Kolonialzeit geprägt, viele Straßen tragen Poststraße deutsche Namen und es wird bevorzugt deutsch gesprochen. Aufgrund dieser Tatsache und des kühlen Klimas könnte man meinen, man befindet sich in einem deutschen Provinz-Städtchen an der Nordsee. Nur die Palmen passen nicht ins Bild.

Leuchtturm und Bezirksgericht

Das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt ist der 1902 erbaute Leuchtturm. Das Gebäude vor dem Leuchtturm ist das ehemalige Bezirks-Gericht, heute ein Museum.

Marinedenkmal

Ganz in der Nähe des Leuchtturms befindet sich das Marinedenkmal, das an die gefallenen Teilnehmer des Marine-Expeditionscorps während der Herero-Aufstände von 1904-1907 erinnert.

Bahnhof

Der 1901 erbaute Bahnhof ist heute ein Luxushotel, in dem wir während unseres Aufenthaltes wohnten. Im Platform-One-Restaurant, das im Stil eines alten Eisenbahn-Wagons dekoriert ist, kann man sehr gut essen. Die Preise sind erstaunlich günstig und der Service ist für afrikanische Verhältnisse hervorragend.

Schule und evang.-luth. Kirche

Die deutsche Schule wurde 1913 erbaut. Sie ist heute noch als Schule in Betrieb.

Gegenüber der Schule befindet sich die evangelisch-lutherische Kirche, die 1912 eingeweiht wurde.

Kaserne

Die im typisch deutschen Kolonialstil erbaute Kaserne ist heute ein Jugendheim.

Prinzessin-Rupprecht-Heim

Das Prinzessin-Rupprecht-Heim diente ursprünglich als Lazarett für verwundete Schutztruppler. Heute ist es eine Pension.

Woermann-Haus

Dieses 1905 erbaute Haus war das Wohn- und Geschäftshaus der Firma Woermann. Die damals bedeutendste Handelsfirma kam im Afrika-Geschäft zu Reichtum, hauptsächlich durch den Tausch von Waffen und Branntwein gegen Kautschuk und Palmöl. Heute ist in dem Gebäude eine Bibliothek und eine Kunstgalerie untergebracht.

Martin Luther

Das ist das Dampflokomobil Martin Luther. Nach nur wenigen Einsätzen versackte es an der Stelle, wo es heute steht. Das brachte ihm den Namen Martin Luther ein nach dessen Ausspruch beim Reichstag zu Worms: Hier stehe ich, ich kann nicht anders.

Wasservögel

1753