Als Erwiderung auf die Wegnahme von Land und Wasserrechten durch die deutsche Kolonialmacht kam es 1904 zum Ausbruch des Aufstandes der Herero gegen die deutsche Kolonialmacht. Bis ins Jahr 1906 führten zunächst die Herero, später dann die Nama, zwei der größten Volksgruppen des Landes, einen verzweifelten Kampf gegen die deutschen Kolonialherren und "Schutztruppen".

Diese hatten den Herero, die als nomadisches Hirtenvolk von Rinderzucht lebten, sukzessive ihr Land und den Zugang zu Wasser weggenommen und die deutsche Soldaten Hereros dadurch ihrer Lebensgrundlage beraubt. Der Kampf der Herero und Nama in "Deutsch-Südwest", dem heutigen Namibia, und die "Befriedung" der Kolonie durch die deutschen Truppen entwickelte sich zu einem der blutigsten und verlustreichsten Kolonialkriege.

Samuel Maherero

Der von Häuptling Samuel Maharero angeführte Aufstand wurde von den deutschen Schutztruppen unter General Lothar Lothar von Trotha von Trotha in der Schlacht am Waterberg am 11. und 12. August 1904 brutal nieder-geschlagen.

Jene Herero, die entkommen konnten, wurden in die Wüste Omaheke getrieben, wo die meisten von ihnen verdursteten.

Herero in der Wüste

Waterberg-Plateau

Blick auf deutschen Soldatenfriedhof

Deutscher Soldatenfriedhof

Grabkreuz

Grabstein

Grabstein

Deutsche Vereine gedenken nicht nur der gefallenen deutschen Soldaten, sondern auch der gefallenen Herero-Kriegern (z. B. Tradtionsverband ehemaliger Schutz- und Überseetruppen e.V., Volkstanzkreis Windhuk)

Gedenktafel

Kranzschleife

Blick vom Friedhof auf das Waterberg-Plateau

1797