Die Altstadt von Dubrovnik, auf einer ansteigenden Felsspitze gelegen, an drei Seiten vom Meer umspült und von mittelalterlichen Mauern umschlossen, präsentiert sich wie eine riesige Schatztruhe. Wer in das von roten Dächern gekrönte Häusergewirr eintaucht, kann einzigartige Kunstschätze entdecken.

Die geschützte Lage wussten bereits Illyrer, Griechen und Römer zu schätzen. Als Republik Ragusa wurde die Stadt 1358 unabhängig und erlebte bis zum 17. Jh. ihre größte Blüte. Nach dem Erdbeben von 1667 gelang es jedoch nicht, an alte Glanzzeiten anzuknüpfen. 1918 wurde Ragusa als Dubrovnik Teil Jugoslawiens.

1991 musste die Welt zusehen, wie montenegrinische Soldaten die Altstadt beschossen und 70 Prozent der Bausubstanz beschädigten. Doch schon bald nach Beendigung des Krieges waren die größten Schäden behoben. Heute leben zwar nur noch 3000 Einheimische in der Altstadt, in den Gassen aber pulsiert das Leben.

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