Uhrturm


Kotor
Montenegro

Besucht am: 14.06.2013

Kotor, am südöstlichen Zipfel der Kotor-Bucht gelegen, wurde von den Venezianern entscheidend geprägt.

Die Stadt wurde 1979 durch ein Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogen, aber dank der Unterstützung durch die UNESCO bis 1989 wieder aufgebaut. Kotor gehört heute zum Weltkulturerbe.

Kotors Geschichte lässt sich fast 2000 Jahre zurückverfolgen, die starke Befestigung der Stadt trug dazu bei, dass die Bauwerke der unterschiedlichen Epochen nicht der sonst üblichen Zerstörung und Plünderung von Besatzungsmächten oder Kriegen zu Opfer fallen konnten. Nur gegen Erdbeben erwies sich das ein oder andere Bauwerk machtlos.

Der Bau der Stadtmauer wurde im 15. Jahrhundert von den Venezianern begonnen und im Laufe der Jahrhunderte verstärkt. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Bau beendet. Heute erstreckt sich die Mauer an den Hängen der Bucht von Kotor auf einer Länge von 4,5 Kilometern um die Stadt.

Die autofreie Altstadt kann man durch drei Stadttore betreten. Haupttor ist das Hafentor (Morska vrata, erbaut 1555). Die Altstadt, die innerhalb der Stadtmauer liegt, wird von verwinkelten Gassen und von Bauten, die zwischen dem 12. und dem 20. Jahrhundert entstanden sind, geprägt.

Im Uhrturm (Gradska Kula), dessen Bau im Jahre 1602 begann, wurde während der Geschichte gefoltert, eingesperrt und an den Pranger gestellt.

Ein Film aus der Reihe Schätze der Welt - Erbe der Menschheit über Kotor und die Bucht von Kotor kann hier angesehen werden.

1798