Assisi wurde von den Römern terrassenförmig auf einem Felsrücken an der Westseite des Monte Subasio errichtet.

Aus römischer Zeit finden sich heute noch die Stadtmauern, das Forum (oder Marktplatz Piazza del Comune), ein Theater, ein Amphitheater und der Tempel der Minerva, der später zur Kirche Santa Maria sopra Minerva umgebaut wurde.

Im Jahre 1181/1182 wurde hier der Hl. Franz von Assisi geboren.

Im Jahre 1197, drei Jahre nach seiner angeblichen Geburt auf dem Marktplatz von Jesi, wurde der spätere Kaiser Friedrich II. in Assisi getauft.

Mit den Kirchen San Francesco und Santa Chiara, den Grabstätten des Hl. Franziskus und der Hl. Klara ist Assisi ein bedeutender Pilgerort des Christentums.

Die Basilika San Francesco gehört wie die anderen franziskanischen Pilgerstätten in Assisi seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

(Text aus WIKIPEDIA)



Die Basilika San Francesco ist in Ober- und Unterkirche mit bedeutenden Malereien der Renaissance, unter anderem des Giotto di Bondone, geschmückt. Sie wurde am 26. September 1997 bei einem Erdbeben schwerst beschädigt und mit enormem Aufwand wiederhergestellt.

Die Basilika liegt am westlichen Ende der Ortschaft Assisi, direkt am Hang des Gebirgszuges Monte Subasio. Dieser etwas abseits gelegene Bereich war einstmals der Ort, wo Hinrichtungen stattgefunden haben, im Volksmund auch Colle d'inferno ('Höllenhügel') genannt. Hier wollte Franziskus begraben werden, in Erinnerung an Jesus, der ebenfalls an einer Hinrichtungsstätte (Golgota) außerhalb der Stadtmauer von Jerusalem den Tod fand.

Mit dem Bau der Basilika wurde im Juli 1228 begonnen, im Jahr der Heiligsprechung von Franziskus durch Papst Gregor IX., der den Bau der Grabeskirche des Heiligen angeregt hatte und am 17. Juli 1228 selbst den Grundstein legte. Der Hl. Franziskus, der schon am 3. Oktober 1226 in Portiunkula verstorben war, wurde zunächst in der Kirche San Giorgio (an der Stelle der heutigen Grabeskirche Santa Chiara für die heilige Klara) beigesetzt.

Die Basilika San Francesco gehört wie die anderen franziskanischen Pilgerstätten in Assisi seit dem Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

(Text aus WIKIPEDIA)




Die Abbazia San Pietro wurde im 13. Jahrhundert errichtet und im 19. Jahrhundert renoviert. Sie hat eine rechteckige, typisch romanische Fassade mit drei Rosetten und drei Eingangsportalen.




Am Fuß des Berges liegt die Kathedrale Santa Maria degli Angeli, welche die kleine Portiunkula-Kapelle umschließt, in der Franziskus gestorben ist. Santa Maria degli Angeli ist die siebtgrößte Kirche der Welt. In dieser Kirche fand 1986 und 2002 das interreligiöse Weltgebetstreffen statt.

Erbaut wurde die Kirche auf Geheiß des Papstes Pius V. zwischen 1569 und 1679 nach einem Entwurf von 1568 des Architekten Galeazzo Alessi aus Perugia um die kleine Kapelle Portiunkula herum, in der der heilige Franziskus im Jahre 1208 die franziskanische Bewegung gegründet hatte und in der er gestorben war. Die Kapelle war für den Besuch der Tausende von Ordensmitgliedern (5000 trafen sich dort allein im Jahre 1221 beim Jahreskapitel des Ordens) und für die unzähligen Pilger viel zu klein. Von Papst Pius X. wurde die Kirche 1909 zur Patriarchalbasilika mit Papstkapelle (Capella Papalis) erhoben und ihr Titel bestätigt: Haupt und Mutter aller Kirchen des ganzen Ordens der Minderbrüder.

Die Vorhalle, angefügt an die Fassade von L. Poletti, stammt von C. Bazzani (1924-1930). Die Statue der Muttergottes in Goldbronze auf dem Dach der Kathedrale stammt von G. Colasanti. Der der Basilika gegenüberliegende mit Bäumen bepflanzte große Platz ist nach einem Plan von G. Nicolosi geschaffen und will an den alten Eichenwald erinnern, der Portiunkula einst umgab.

Der Innenraum gliedert sich in drei geräumige Schiffe von harmonischer Schönheit in rein dorischem Stil. Nach dem Einsturz infolge des Erdbebens von 1832 wurde die Kirche größtenteils in den Jahren 1836–1840 von L. Poletti wieder aufgebaut



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