Nach der Besichtigung der Metro-Stationen gehen wir auf der Arbad-Straße zum Kreml. Als wir dort ankommen, ist der Rote Platz noch gesperrt. Grund ist, daß das Lenin-Mausoleum noch für Besucher geöffnet ist. Es ist immer nur eins von beiden (Lenin-Mausoleum oder Roter Platz) geöffnet, damit die Besucher des Lenin-Mausoleums untersucht werden können, ob sie etwas Verbotenes, z.B. Kameras, dabei haben. Fotografieren im Mausoleum ist strengstens verboten, da es Lenin schaden könnte.

Wir besichtigen eine kleine russisch-orthodoxe Kirche am Roten Platz. Lena erzählt, daß viele Kirchen, so auch diese, während der Stalin-Zeit gesprengt oder abgerissen wurden und jetzt wieder aufgebaut werden. Diese wurde vor 8 Jahren fertiggestellt.

Da der Rote Platz immer noch gesperrt ist, gehen wir etwas essen. Bärbel probiert zum erstenmal in ihrem Leben Borschtsch: ungewohnt, aber nicht schlecht. Auch alles Übrige ist recht gut.

Auch das Kaufhaus GUM besuchen wir. Es ist eigentlich kein Kaufhaus, sondern eine Ansammlung von Läden und Boutiquen wie bei uns in einem Einkaufszentrum. Es sind nur westliche Geschäfte wie Gerry Weber oder Escada vorhanden. Wir sind enttäuscht, das können wir auch in Frankfurt oder Düsseldorf sehen.

Nun endlich ist der Rote Platz geöffnet. Wir schauen uns alles an und machen Fotos und Video-Aufnahmen.

Abends fahren wir wieder zur Wohnung von Nina. Wir sind nun schon erfahrene Metro-Fahrer und bewältigen es trotz mehrfachem Umsteigen problemlos. Schwierig ist nur, die Stationsnamen schnell zu lesen. Das Kyrillische ist doch gewöhnungsbedürftig.

Basilius-Kathedrale

Moskau

Lenin-Mausoleum

Kaufhaus Gum

Moskau

Hochzeit

1748