Am 16. Juli, morgens, schlugen die Nomaden vor, mit einem Ochsenkarren einen Ausflug zu einem nahegelegen See zu machen. Wir stimmten sofort begeistert zu. Von einem zweirädrigen Karren wurden die zum trocknen ausgelegten Kuhfladen abgeräumt und ein Ochse vor den Karren gespannt. Und schon ging die Reise los.

Aufbruch

"Gesteuert" wurde der Ochsenkarren von Baya, dem Neffen von Namdscha. Zwei Hunde der Familie begleiteten uns.

unterwegs

Da der Ochse morgens zu viel Gras gefressen hatte, war der Stuhlgang unterwegs sehr dünn. Er verteilte kleine Teile seines Stuhls mittels Schwanzbewegungen in die näheren Umgebung (z. B. auf Brille und Anorak). Nach gut einer Stunde kamen wir an dem See an. Der Ochse konnte nun ausruhen, die Hunde konnten baden.

Pause für den Ochsen

Pause für den Ochsen

Einer unserer Hunde nimmt ein Bad

Wir nahmen den See in Augenschein und beobachten die Wasservögel.

Ufer (weiße Steine)

Enten

Vögel

Vom letzten strengen Winter lagen noch Knochen von Tieren herum.

Überbleibsel vom letzten harten Winter

Da der See mineralhaltig ist, kampieren keine Nomaden in der Nähe des Sees, da die Tiere vom Wasser des Sees nach einigen Tagen krank werden würden.

Auf dem Heimweg hatte der Ochse keine Blähungen mehr....

1893