Als wir Hong Kong erreichen, tobt in ca. 80 km Entfernung draußen auf dem südchinesischen Meer ein Taifun. Es ist stürmisch und es regnet. Aber am nächsten Tag wird es besser. Hin und wieder ein Regenschauer, der aber nicht lange anhält.

Hong Kong ist nicht mehr das, was es war. Die Geschäfte haben die Preise ausgezeichnet und kaum noch jemand bemüht sich, ein Geschäft zu machen. Man fragt nach dem Preis, der wird genannt, wenn man mit ihm nicht zufrieden ist und geht, hält einen niemand mehr auf und beginnt zu handeln.

Auch fällt auf, daß viele kleinere Geschäfte geschlossen sind und Nachmieter gesucht werden.

Man hat fast den Eindruck, daß Hong Kong wird, was Deutschland einmal war bzw. in manchen Bereichen noch ist: eine Service-Wüste. Beispiel Taxi: als wir mit dem Zug ankommen, stellen wir uns in die Schlange für ein Taxi. Die Taxis fahren vor, aber kein Taxifahrer macht Anstalten, auszusteigen und dem Gast beim Einladen des Gepäcks zu helfen. Eine Frau mit einem gehbehinderten Mann muß den Rollstuhl selbst zusammenlegen und in den Kofferraum packen. Positiv ist vielleicht zu sehen, daß der Taxifahrer immerhin den Kofferraum (von innen) aufgemacht hat!

Die angebotenen Waren haben auch nicht mehr den Pfiff von früher. Es wird Allerwelts-Standard-Ware verkauft zu wenig attraktiven Preisen.

Wir haben auch den Eindruck, daß es schmutziger geworden ist. Eine Ausnahme ist der Business-District auf Hong Kong Island. Hier sind noch weitere Glaspaläste hinzugekommen und vieles ist renoviert oder ganz erneuert worden.

Hong Kong Island

Hong Kong Island

Hong Kong Island

Die Fahrt mit der Peak Tram zum Victoria Peak, der höchsten Stelle Hong Kongs, ist immer noch ein Erlebnis und der Blick von oben auf Stadt und Hafen ist atemberaubend.

Blick vom Victoria Peak

Auch eine Fahrt mit der Star Ferry zwischen Kowloon und Hong Kong Island gehört unbedingt zu einem Hong Kong-Besuch.

Blick aus Star Ferry auf Hong Kong Island

Ein Besuch des Blumenmarktes in der Flower Market Road (Kowloon) und des Vogelmarktes in Mong Kok (Kowloon) zählte zu den angenehmen und auch interessanten Sehenswürdigkeiten während unseres Aufenthaltes.

Der Nachtmarkt in der Temple Street in Kowloon dagegen ist uninteressant geworden. Praktisch nur noch Ramsch wird hier angeboten.

Kowloon bei Nacht

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verhungern kann man hier nicht

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