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Reiseziele

Uzbekistan


Chiva (Chiwa, Khiva, Xiva)

Chiva
Chiva - Leuchttürme in der Wüste

 Khiva
Uzbekistan
Geo-Position:  41.3833330,60.3666670em-UN
Besucht am: 30.4.2004
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Freitag, 30.4.04  Chiva steht als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Die Altstadt ist durch ihre rund 50 Baudenkmäler gleichsam ein Museum unter freiem Himmel.

Unseren Rundgang begannen wir am Westtor (Ota Darvoza).

Westtor

Vom Westtor und auch von anderen Punkten hat man einen guten Blick auf das MinarettEin Minarett ist ein Moscheeturm, von dessen Brüstung aus der Muezzin die Muslime fünfmal am Tag zum Gebet ruft. Das Wort kommt von arabisch manara: Leuchtturm und gelangte im 17. Jahrhundert über türkisch minaret in die europäischen Sprachen. Die ältesten Moscheen besaßen keine Minarette, spätestens ab dem 7. Jahrhundert wurde das Minarett wesentlicher Bestandteil der Moschee.

(aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Minarett)
Kalta Minor.

Minarett Kalta Minor

Das Minarett sollte das höchste Minarett der Stadt werden, denn sein Auftraggeber wollte sich damit ein Denkmal setzen. Aber leider wurde es wegen statischer Probleme nicht weiter gebaut. Gerüchteweise hat der Baumeister es nicht höher bauen wollen, weil er dem Emir von Buchara ein höheres Minarett als das von Chiva versprochen hatte.

In der Nähe des Minaretts ist die ZitadelleEine Zitadelle ist der am stärksten ausgebaute Teil einer Festung. Die Bezeichnung wurde in der frühen Neuzeit von dem italienischen Wort citadella entlehnt, was eigentlich kleine Stadt bedeutet.

Eine Zitadelle positioniert sich dabei innerhalb oder am Rande einer Stadt und ist meistens der letzte Widerstandskern in einer Festung. Oftmals wurde eine Zitadelle bewusst im Zentrum einer als unloyal betrachteten Stadt errichtet und diente somit einem ähnlichen Zweck wie die mittelalterliche Zwingburg. Frühneuzeitliche Zitadellen verfügten oftmals über den Grundriss eines regelmäßigen Vieleckes.

(aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Zitadelle)
Ko'xna Ark (alte Festung). Sie diente als offizielle Residenz der Chivaer Chane.

Ko'xna Ark

im Innenhof der Ko'xna Ark

geschnitze Säule in der Ko'xna Ark

Von Ko'xna Ark hat man einen guten Blick auf die Stadtmauer.

Stadtmauer

Das Pahlavon-Maxmud- MausoleumEin Mausoleum ist ein monumentales Grabmal in Gebäudeform. ist das heiligste und schönste Mausoleum in Chiva. Auch heute kommen noch Hochzeitspaare und Pilger, um zu beten. Außerdem gibt es im Innenhof einen heiligen Brunnen, dessen Wasser verjüngende Wirkung haben soll.

Pahlavon-Maxmud-Mausoleum

Brunnen im Pahlavon-Maxmud-Mausoleum

Innenhof Pahlavon-Maxmud-Mausoleum

Die Islom-Xo'ja- MedreseEine Medrese ist eine muslimische Hochschule. Zunächst wurde hier nur der Koran unterrichtet, später auch andere Fächer.

Sie besteht in der Regel aus einem rechteckigem, manchmal auch quadratischem Innenhof, um den in zwei Stockwerken die Hörsäle und die Zellen der Studenten gruppiert sind.

Fenster und Ausgänge gehen nur zum Innenhof.

Das Eingangsportal ist häufig sehr prachtvoll gestaltet, und an den Ecken sind Schmuckminarette plaziert.
und MinarettEin Minarett ist ein Moscheeturm, von dessen Brüstung aus der Muezzin die Muslime fünfmal am Tag zum Gebet ruft. Das Wort kommt von arabisch manara: Leuchtturm und gelangte im 17. Jahrhundert über türkisch minaret in die europäischen Sprachen. Die ältesten Moscheen besaßen keine Minarette, spätestens ab dem 7. Jahrhundert wurde das Minarett wesentlicher Bestandteil der Moschee.

(aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Minarett)
ist das letzte Großprojekt, das in den mittelasiatischen ChanatUnter Khanat (auch Chanat) versteht man einen mittelalterlichen Feudalstaat der Turkvölker und Mongolen, dem ein Khan (bzw. Chan) vorstand. Bekanntestes Beispiel ist das Khanat der Goldenen Horde, dem im 14. Jahrhundert Dschingis Khan vorstand.
(aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Chanat)
errichtet wurde.

Islom-Xo'ja-Medrese

Islom-Xo'ja-Medrese

Der leicht trapezförmige Innenraum der Juma- MoscheeEine Moschee ist der Ort des islamischen öffentlichen Gottesdienstes. Im Unterschied zur Kirche bzw. Synagoge, die jeweils auf einen bestimmten Platz bezogen sind, erklärt der Islam die gesamte Erde zur Moschee. Und während Kirche im Christentum gleichzeitig die Institution der Kirche mit ihrem Klerus meint, gibt es diese Bedeutung im Islam nicht.

In der Geschichte entwickelte sich dennoch die Moschee als besonderes Gebäude, wo das tägliche Gebet nach der Qibla (Gebetsrichtung nach Mekka), besonders das Freitagsgebet, zur vornehmsten Pflicht der Muslime gehört. Auch zu öffentlichen Angelegenheiten wie Gerichtsverhandlungen oder öffentlichen Verlautbarungen wurde die Moschee ursprünglich genutzt. Der Angesehenste bzw. Vornehmste einer islamischen Gemeinde ist mit der Gebetsleitung und Predigt betraut, er wird Imam genannt. Der Muezzin ruft vom Minarett aus (heute meist über Lautsprecher) zum Gebet auf. Dies entspricht dem Glock
besteht aus einer Säulenhalle, weswegen die Moschee auch als Cordoba Mittelasiens bezeichnet wird.

Säulenhalle Juma-Moschee

Der Palast Toshxauli bestand aus drei Höfen, einem Harem, einem Gerichtshof, einem Festsaal und sechs Ayvonen.

Im inneren des Palastes Toshxauli

Die MedreseEine Medrese ist eine muslimische Hochschule. Zunächst wurde hier nur der Koran unterrichtet, später auch andere Fächer.

Sie besteht in der Regel aus einem rechteckigem, manchmal auch quadratischem Innenhof, um den in zwei Stockwerken die Hörsäle und die Zellen der Studenten gruppiert sind.

Fenster und Ausgänge gehen nur zum Innenhof.

Das Eingangsportal ist häufig sehr prachtvoll gestaltet, und an den Ecken sind Schmuckminarette plaziert.
Allkuli-Chan in der Nähe des Osttors (Polvon Darvoza).

Allakuli-Chan-Medrese

Die Gräber berühmter Männer aus Chiva.

Gräber

Die Stangen, die aus dem Turm herausragen, sollen böse Geister fernhalten.

Abwehr böser Geister

Eine Reihe von Handwerkern produziert in der Altstadt Produkte, die an die Besucher verkauft werden.

Seidenherstellung

Holzschnitzer

Auch in Chiva sahen wir wie in vielen anderen Städten Hochzeiten.

Hochzeit

Die gesamte Altstadt kann man bequem zu Fuß besichtigen. Unser Fahrer fuhr heute sehr früh mit dem Minibus alleine zurück nach Tashkent. Wir flogen am 1.5.2004 nach Tashkent, wo er uns am Flughafen abholte.

Wetter: wolkenlos, 22 Grad