Mamaj-Hügel (Mamaev-Kurgan)

Eines der größten Kriegsdenkmäler der Welt ist auf der höchsten Erhebung der Stadt, dem 1942 besonders umkämpften Hügel 102 errichtet worden.

Mit dieser 1962 eröffneten Gedenkstätte sollten alle Betroffenen, die von sowjetischer Seite beteiligt waren, geehrt werden: Die heldenhaften Soldaten, die opferbereiten Zivilisten, die tapferen Mütter.


Beim Aufstieg zum Hügel kommt man zuerst an dieser Skulptur vorbei.

Skulptur

Nachstehende Skulptur verkörpert einen verteidigungsbereiten Soldaten mit Maschinengewehr und Handgranate.

Soldat

Ein Stück weiter sind auf einer Länge von 64 Metern beidseitig Kriegsszenen dargestellt sowie die Daten aller wichtigen Schlachten um Stalingrad festgehalten. Aus verdeckten Lautsprechern tönt Kriegslärm und Radioansagen. (eine Radiodurchsage ist auf dem Video-Clip weiter unten zu hören)


Kriegsszenen

Kriegsszenen

Kriegsszenen

Nach den Granitblöcken mit den Kriegsszenen passiert man auf der linken Seite die einer Pieta nachempfundene eindrucksvolle Skulptur Trauernde Mutter.

Trauernde Mutter

Rechts führt der Weg zur Halle des Ruhms. Unter den Klängen von Schumanns Träumerei halten Soldaten vor der Ewigen Flamme Ehrenwache.

Ruhmeshalle

Stellvetretend für die hunderttausende gefallene sowjetische Soldaten wurden 7.200 Namen in die umlaufende Wand eingraviert.

Namen von Gefallenen

Über einen Panoramaweg erreicht man die höchste Stelle des Hügels, auf der eine 72 Meter hohe monumentale Frauenfigur steht: Mutter Heimat.

Mutter Heimat

Sie beherrscht mahnend und drohend zugleich mit dem in den Himmel gereckten Schwert schon von weitem sichtbar den Horizont.

Mutter Heimat von der Wolga aus

Blick vom Mamaj-Hügel über die Stadt auf die Wolga.

Blick auf Wolga

Wenn das Schiff Wolgograd verläßt, werfen die Fahrgäste Blumen in die Wolga und zünden Feuerwerkskörper. Aus den Schiffslautsprechern ertönt Kriegslärm, Kriegsmusik und Radioansagen aus dem Krieg.

Blumen


Sonnenuntergang

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