Ein Haff ist ein durch eine Nehrung oder durch vorgelagerte Inseln vom tieferen Hauptteil des Meeres getrennter Brackwasserbereich. Der Begriff wird im Ostseeraum gebraucht. Ansonsten wird mit ähnlicher Bedeutung das Wort Lagune verwendet.

Häufig befindet sich in einem Haff eine größere Flussmündung. Das Wasser im Haff ist meistens nicht so salzhaltig wie im offenen Meer, da der Süßwasserzufluss überwiegt, sondern brackig.

Haffküsten sind oft bei Touristen beliebt. Beispiele sind das Salzhaff, das Stettiner Haff, das Kurische Haff und das Frische Haff. (aus: Wikipedia)

Eine Nehrung (italienisch Lido) ist ein schmaler, meistens sandiger Landstreifen, der einen flachen Teil des Meeres vom offenen Wasser abtrennt.

Eine Nehrung entsteht durch Sandverdriftung bei der Bildung einer Ausgleichsküste. Der vom Meer abgetrennte Teil wird Lagune, Haff oder Bodden genannt und enthält durch Süßwasserzufluss meistens Brackwasser. Nehrungen können Dünen tragen.

Große Nehrungen sind in der Ostsee die Frische Nehrung und die Halbinsel Hel (früher Putziger Nehrung genannt) in Polen und die Kurische Nehrung zwischen Klaipeda und Kaliningrad sowie in der Nordsee der Holmsland Klit am Ringkøbingfjord. (aus: Wikipedia)