Der stilvolle Kurort liegt wenige Kilometer nördlich des Gardasees im breiten Sarcatal.

Nachdem der österreichische Kaiser Arco aufgrund des milden Klimas in Arco 1872 Arco als Wintersitz für den kaiserlichen Hof gewählt hatte, zog es viele Wohlhabende aus der ganzen Monarchie ebenfalls in das schlichte kleine Städtchen.

Sie bauten prächtige Villen, legten Gärten und Promenaden an und machten Arco zu einem begehrten Kurort. Und das ist er bis heute geblieben.

Arco hat eine Altstadt mit vielen kleinen Gassen, Geschäften und Bars. Mittelpunkt ist dabei die Piazza 3 Novembre (Platz des dritten November), der zentral vor der großen Kirche S.M. Assunta di Arco gelegen ist. Die nach den Entwürfen von Heinrich Fricke erbaute Trinitatiskirche war die erste protestantische Kirche im heutigen Trentino. Das eigentliche Stadtgebiet befindet sich zentral und ringförmig um den Burgberg gelegen.

Auf dem Burgfelsen in der Altstadt stehen die Ruinen der mittelalterlichen Burgruine Arco. Diese war in verschiedenen Jahrhunderten der Mittelpunkt von Streitigkeiten zwischen Parteien aus Verona, Tirol, Frankreich, Bayern und Mailand. 1495 erstellte Albrecht Dürer ein Gemälde der Stadt mitsamt noch intakter Burg. Von der Burg aus führt ein Kreuzweg auf den Monte Colodri.

In der Stadt gibt es viele Eiscafés, die mit eigenen Eiscreationen und Kunden werben.

Arco hat sich in der jüngsten Vergangenheit zu einer internationalen Kletter-Hochburg entwickelt und ist für seine traumhaften Steilfelsen sowie für sein hochmodernes Kletterstadion bekannt.

Neben den Kletterern kommen auch immer mehr Mountainbiker nach Arco, für die es in den umliegenden Bergen unzählige Trails zu entdecken gibt.

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