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Ganz gleich, wohin einem er Weg durch Münster führt: westfälische Idylle und urbanes Leben sind eine perfekte Symbiose eingegangen.

Auf Schritt und Tritt erlebt man diese Welten fast immer gleichzeitig. Wahrscheinlich ist es genau diese Mischung, die für die große Lebesnqualität sorgt.

Das Zusammenspiel aus alten Traditionen und jugendlichem Schwung prägt das Lebensgefühl ebenso wie die Balance aus mittelalterlichen Giebelhäusern und avantgardistischer Architektur oder das Nebeneinander von Altbierschänke und Trend-Location.

Aus einer Koexistenz der Welten zwischen Pumpernickel und Prinzipalmarkt, Forschung und Technologie, westfälischer Dickköpfigkeit und studentischer Offenheit ist ein dynamischer Prozess gegenseitiger Inspiration geworden.

Münster ist eine lebenswerte Stadt - nicht umsonst kursiert das Sprichwort Lieber arbeitslos in Münster als Lehrer in Castrop-Rauxel.

In Münster gibt es fast doppelt so viele Fahrräder wie Einwohner, nämlich 500.000. Von der Studentin bis zur Firmenchefin, vom grünen Polizeipräsidenten bis zum Oberbürgermeister - mehr als hunderttausend Menschen in Münster schwingen sich täglich auf die Leeze, wie das Fahrrad in der alten Masematte-Sprache heißt.

Texte entnommen: Das Münsterbuch und Münster Marketing

Münster haben wir im August 2011 besucht.


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Der Grundstein für den Dom in seiner heutigen Gestalt wurde im Jahr 1225 gelegt. Große Teile wurden aus Baumberger Sandstein erbaut.

Ein Schmuckstück im Innern des Doms ist die Astronomische Uhr aus dem Spätmittelalter. Sehenswert ist hier u.a. ein Kalender, der bis in das Jahr 2071 reicht und das tägliche Glockenspiel.

Jeweils montags bis samstags um 12 Uhr sowie sonn- und feiertags um 12.30 Uhr begeben sich in acht Meter Höhe die Heiligen Drei Könige zu einem kleinen Rundgang, begleitet von dem Glockenspiel.



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Der Drubbel war eine Ansammlung von zehn Wohn- und Geschäftshäusern. Als Besonderheit standen sie in direktem Anschluss nordwestlich an die Lambertikirche inmitten der Straße des Roggenmarktes, dessen Bebauung Mitte des 10. Jahrhunderts stattfand.

Bis ins Jahr 1712 befand sich im Drubbel die bischöfliche Münze. Abgebrochen wurden die Gebäude in den Jahren 1906/07. An die Gebäudesammlung erinnert noch die Straßenbezeichnung sowie eine im Pflaster eingelassene Markierung.

aus: WIKIPEDIA

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Stadthausturm

Am Ende der Ludgeristraße steht der Stadthausturm, der letzte noch erhaltene Teil des ehemaligen Stadthauses von 1907. Ein Glockenspiel im Stadthausturm erklingt täglich um 11, 15 und 19 Uhr. Als kleine Besonderheit: Gelegentlich finden hier auch Live-Konzerte statt.

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Bischöfliches Generalvikanat

Gegenüber dem Dom liegt die 1732 erbaute ehemalige Domdechanei. Max Geisberg, Chronist Münsteraner Baugeschichte, hat sie „zu den schönsten Bauten Münsters“ gezählt.

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Guldenarmhaus

Das Guldenarmhaus ist ein Patrizierhaus im Renaissancestil von 1583. Die Fassade aus rotem Backsteib, verziert mit Sandstein, ist noch im Originalzustand.


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Krameramtshaus

Das Krameramtshaus in Sichtweite von St. Lamberti ist eines der ältesten Münsteraner Gildehäuser (1589). Der hohe Stufengiebel ist, wie bei vielen repräsentativen Bauten Münsters, in rotem Backstein mit hellem Sandstein als Gliederungselement ausgeführt. Zur Zeit der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden hatten die niederländischen Gesandten dort ihr Quartier.

Seit 1995 ist im Krameramtshaus das Haus der Niederlande untergebracht: ein in Deutschland einzigartiges akademisches Wissenschafts- und Kulturzentrum.

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Stadtbibliothek

Neben dem Krameramtshaus, dem früheren Sitz der Stadtbücherei, entstand nach den Plänen des international renommierten Architektenbüros Julia Bolles-Wilson und Peter Wilson die neue Stadtbücherei, die 1993 eröffnet wurde. Der postmoderne Bau greift die Längsachse der Lambertikirche auf und setzt sie als Gasse zwischen den beiden Bauelementen der Bücherei fort.

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Erbdrostenhof

Das Meisterwerk des Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun aus den Jahren 1753 bis 1757 bildet zusammen mit der Clemenskirche und Dominikanerkirche die „Barockinsel“ an der Salzstraße.

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Oerscher Hof

Ein sehenswertes Baudenkmal, der Oer’sche Hof, ein Backsteinbau mit Krüppelwalm und Anbau mit Tordurchfahrt, beherbergt heute das exquisite Kleine Restaurant.

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Heeremannscher Hof

Der Heeremann’sche Hof (heute Sitz des Verwaltungsgerichts), mit rückwärtigem Steinwerk und Werksteinfassade am Vorderhaus, wurde nach dem Brand im Krieg in alter Schönheit wiederhergestellt.

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Buddenturm

Der überraschend gut erhaltene Turm gehört zu den Resten der Stadtbefestigung vor 1200. Er diente eine Zeit lang als Gefängnis und wurde 1879 zum Wasserturm umgebaut, wovon noch eine Messskala an der Außenseite zeugt. Nach 1945 ersetzte man die jüngere Zinnenkrone durch das ursprüngliche Ziegeldach.

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Schloss

Die ehemals fürstbischöfliche Residenz mit reichem Figurenschmuck an den Fassaden wurde 1767 bis 1787 als dreiflügelige Anlage von J. C. Schlaun errichtet.

Nach dem Krieg wurde die Außenansicht originalgetreu wieder aufgebaut. Heute wird das Schloss von der Universitätsverwaltung genutzt. Auf dem Hindenburgplatz vor dem Schloss zieht dreimal im Jahr der Send – die größte Kirmes im Münsterland – Tausende von Besuchern an.

Im Januar 2007 fielen über 200 Linden vor dem Schloss dem Orkan Kyrill zum Opfer – dank der Spendenbereitschaft der Münsteraner konnten jedoch schon wenige Monate nach dem Sturm neue Bäumchen angepflanzt werden.


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Antiquariat Solder (Wilsberg)

Das Antiquariat Solder verwandelt sich für die beliebte ZDF-Serie regelmäßig in das Antiquariat Wilsberg. Hier verkauft Privatdetektiv und Buchhändler Georg Wilsberg (gespielt von Leonard Lansink) seinen Kunden Klassiker der Weltliteratur – wenn er nicht gerade auf Verbrecherjagd unterwegs ist!


Münster ganz traditionell: Das Kiepenkerl-Denkmal zeigt ein Wahrzeichen des Münsterlands. Die Kiepenkerle, wandernde Handelsmänner, sorgten in kurzem Leinenkittel und mit rotem Halstuch, mit Mütze, Knotenstock und Pfeife für den Waren- und Nachrichtenaustausch zwischen Stadt und Land.

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Dominikanerkirche

Die Dominikanerkirche ist ein Backsteinbau mit römischer Barockfassade und einer achteckigen Kuppel. Schlauns Lehrer Lambert Friedrich von Corfey hat 1705-1725 an die Architektur römischer Basiliken angeknüpft. Vom Konventsgebäude der Dominikaner steht nur noch die an der Westfront im Winkel anschließende Fassade. Das Gebäude wird als katholische Universitätskirche genutzt, in der regelmäßig klassische Konzerte stattfinden.

Die außergewöhnliche Akustik macht diese Konzerte zu einem ganz besonderen Klangerlebnis.

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Servatiikirche

Das kleine schlichte Gotteshaus entstand um 1230 mit spätromanischen bzw. frühgotischen Elementen. Sehenswert: der spätgotische Chor sowie der Flügelaltar aus der Zeit um 1500.

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Ludgerikirche

Die um 1173 gegründete Stifts- und Pfarrkirche hat einen spätromanischen Vierungsturm und einen spätgotischen Chor, während die Westtürme im 19. Jahrhundert ergänzt wurden. Es ist der erste Bau der in Westfalen verbreiteten Stufenhallenkirche.

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Überwasserkirche

Der Name der Kirche stammt von ihrer einstigen Lage außerhalb der Stadtmauer, jenseits des Flüsschens Aa über dem Wasser. Um 1340 geschaffen, hat die hohe lichte Hallenkirche den mächtigsten gotischen Kirchturm Westfalens, dem allerdings seit einem Orkan (1704) der Helm fehlt.

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Evangelische Universitätskirche

Der Kirchbau ist eine ehemalige Klosterkirche der Franziskaner-Observanten und wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. Das Barockportal wurde im Jahr 1700 vollendet. Ausgerichtet ist das Gebäude nicht in Ost-Westrichtung, sondern in Nord-Süd-Richtung.

Nach Auflösung des Klosters fiel das Gebäude in die Nutzung des preußischen Militärs und wurde unter anderem als Pferdestallung genutzt, zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch als Requisitenkammer des Theaters.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die fast völlig zerstörte Kirche wieder aufgebaut. Sie ist innen schlicht gehalten. Auf eine Rekonstruktion der barocken Ausstattung wurde verzichtet.

Seit 1961 dient sie als Evangelische Universitätskirche und als Konzertkirche der studentischen Chöre der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Münster.

Münsters Wahrzeichen ist das Rathaus (rechtes Gebäude), ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert mit hohem Giebel. Nach der völligen Zerstörung im Krieg wurde es auf Privatinitiative der Kaufleute und mit Hilfe vieler Spenden der Bürger in den 50er Jahren fast originalgetreu wieder aufgebaut.

Der wichtigste Raum im Historischen Rathaus ist der Friedenssaal. Hier wurde am 15. Mai 1648 der Vertrag über den Spanisch-Niederländischen Teilfrieden beschworen, und am 24. Oktober 1648 wurde der Dreißigjährige Krieg durch den Westfälischen Frieden beendet. „Pax Optima rerum“ – „Der Frieden ist das höchste Gut“, wurde als Leitspruch für den Friedensschluss auf einer gusseisernen Ofenplatte verewigt.

Im Stadtweinhaus, dem nördlichen Nachbarn des Rathauses, 1615 von Johann von Bocholt errichtet, wurden früher die Stadtwaage und die Weinvorräte verwahrt, für die der Rat das Monopol besaß. Rat- und Gerichtsbeschlüsse wurden vom Balkon unter dem großen Stadtwappen verkündet.

Münsters Prinzipalmarkt ist ein Stück lebendige Stadtgeschichte. Die historische Kopfsteinpflasterstraße zwischen Stadthausturm und Lambertikirche erzählt vom Mittelalter, der Hanse und den alten Kaufmannsfamilien. Zahlreiche exklusive Geschäfte und Gastronomiebetriebe haben hier ihre Adresse.

Die 48 imposanten Häuser mit den oft dreistöckigen Giebeln stammen aus der Zeit der späten Gotik und der Renaissance. Oftmals haben die damaligen Architekten sich von den anderen Häusern inspirieren lassen, dennoch hat jeder seine eigenen Vorstellungen umgesetzt und so dem Prinzipalmarkt seinen ganz besonderen Charme gegeben. Wesentliches Gestaltungselement ist der bekannte Bogengang im Erdgeschoss der Häuser.

Krieg und Zerstörung machten vor dem Prinzipalmarkt nicht halt: Im Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Gebäude völlig zerstört. In den fünfziger Jahren sind die alten Fassaden in einheitlicher Höhe liebevoll wieder aufgebaut worden – einige originalgetreu, die meisten mit einfacheren Formen und zum Teil modernen Stilelementen.

Auf dem Prinzipalmarkt spielt sich ein großer Teil von Münsters Stadtleben ab: hier werden Staatsgäste empfangen und Feste gefeiert, hier wird flaniert, eingekauft und das Leben genossen.

Dort, wo Roggenmarkt und Alter Fischmarkt in den Prinzipalmarkt münden, steht die Markt und Stadtkirche St. Lamberti. Ihre Bekanntheit verdankt die zwischen 1375 und 1450 erbaute Hallenkirche jedoch nicht dem ungewöhnlichen Relief der Wurzel Jesse über dem Hauptportal, ebensowenig der Tatsache, dass hier während der Nazizeit Kardinal von Galen seine mutigen Predigten hielt, es ist die schauerliche Geschichte um die drei Käfige oben am Turm. In diesen Käfigen wurden Mitte des 16. Jahrhunderts die Leichen der drei Anführer der Täuferbewegung als Abschreckung zur Schau gestellt.

Seit 1987 erinnert die Installation „Drei Irrlichter“ von Lothar Baumgarten mit drei Glühbirnen in den Käfigen an die verlorenen Seelen der Wiedertäufer.

Die Wiedertäuferkäfige sind nicht die einzige Besonderheit, mit der der Kirchturm aufwarten kann. Der Turm beherbergt zudem das „höchste städtische Dienstzimmer“ Münsters, die Türmerstube. Der Türmer von St. Lamberti, Wolfram Schulze, bläst täglich (außer dienstags) zwischen 21 Uhr und Mitternacht jede halbe Stunde sein Horn aus Kupfer und Messing. 1481 ist erstmals ein Türmer urkundlich erwähnt, der ursprünglich die Aufgabe hatte, Münster zu bewachen und Ausschau nach Bränden zu halten.


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