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Obereisenheim

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Obereisenheim

 Obereisenheim
Deutschland
Geo-Position:  49.8924850,10.1796190
Internet: Internet
Höhe in m: 220
Besucht am: 1.-3.5.2015
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Erste urkundliche Erwähnung des Silvaners/

Wie der Silvaner nach Franken kam, wird wohl noch lange Anlass zu vielerlei Mutmaßungen geben. Doch wissen wir durch neuere Forschungen im Fürstlich Castell´schen Archiv sehr genau, das die älteste Urkundliche Erwähnung des Silvaners in Obereisenheim ist./

Am 5. April 1659 brachte der Gräflich Castell´sche Bote Michael Saueracker aus Greuth gegen einen Botenlohn von 1 Schilling und 3 ½ Pfennigen vom Wirt und Gerber Georg Kraus aus Obereisenheim 25 Österreicher Fechser, wie die Silvanerreben damals hießen, nach Castell./

Somit ist das Jahr 1659 die älteste Urkundliche Erwähnung des Silvaners, und diese stammt aus Obereisenheim (siehe auch Castell)./

Der Wein aus der Lage Obereisenheimer Höll mit der bekannten Symbolfigur des Obereisenheimer Teufels ist die bekannteste Weinlage in Obereisenheim./

Der Lagename geht auf eine bekannte Sage zurück:/

Um 1200,als die Klosterherren zu Fulda die Obereisenheimer Weinberge noch pflegten, stellte der zuständige Kellermeister, ein Mönch, alle Morgen an den frisch gefüllten Fässern einen stetigen Schwund fest. Über den heidnischen Aberglauben, dass es „umgehe“ konnte der Mönch nur lachen. Er wollte dem Geheimnis selbst auf die Spur kommen und schritt zur Tat./

Um Mitternacht schlich er in den Keller und legte sich auf die Lauer. Kurz darauf vernahm er ein Schnaufen und Glucksen aus dem Keller und sah den leibhaftigen Teufel auf einem der Fässer sitzen und in vollen Zügen das köstliche Nass saufen./

Da lief das Mönchlein die Kellertreppe hinauf, versteckte sich hinter der Tür und rief in den Keller: „Gelobt sei Jesus Christus!“/

Im selben Augenblick war ein Poltern zu hören und der Teufel wollte wie der Blitz entwischen. Der Mönch schlug geistesgegenwärtig die Tür zu und hatte des Teufels Schwanz in die Tür eingeklemmt. Der Mönch packte die Gelegenheit beim Schopf und verdrosch mit einem dicken Knüppel den armen Teufel fürchterlich. Der Teufel winselte jämmerlich und versprach tausend Dinge, wenn der Mönch ihn nur wieder frei lassen würde. Das Tapfere Mönchlein nahm den Teufel beim Wort und sagte: „Gut, ich gebe dich frei, unter einer Bedingung: Du lässt von deiner höllischen Hitze jedes Jahr unseren Weinberg einen Teil zukommen, so dass die Trauben tüchtig kochen und braten und einen Tropfen geben, wie man ihn nirgends mehr findet. Der Teufel war heilfroh, dass er so glimpflich davongekommen war, dass er sein Wort bis heute gehalten hat. (http://www.obereisenheim.de/grusswort?q=node/41)/

Blauer Silvaner/

In Obereisenheim wird vereinzelt auch der blaue Silvaner angebaut. Es ist eine weiße Rebsorte, deren Beeren jedoch in ihrer Farbe von hellgrau über rosa bis dunkel violett variieren können. Die Trauben werden ausschließlich zu Weißwein gekeltert. Der Ursprung des Blauen Silvaners ist heute noch unklar, einige behaupten, die Rebsorte sei eine Mutation des grünen Silvaners, andere wiederum sind der Meinung, Blauer Silvaner sei die Ursprungsrebe./

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