Wer auf Teneriffa unterwegs ist, dem fallen sicher die vielen Bananenplantagen auf.

Nach Aussagen der Historiker wurden die ersten Bananengewächse in der Zcit der spanischen Eroberung (15. Jahrhundert) von portugiesischen Seefahrern aus Guinea auf die Kanaren eingeführt. Dabei handelte es sich um die Sorte French Plantain, die erst durch Kochen essbar wurde und mit der kanarischen Banane, wie wir sie heute kennen, nicht viel gemeinsam hatte. Man schätzt, dass sie im Jahre 1516 von den Kanaren nach Amerika gebracht wurde.

Die berühmte kanarische Banane gelangte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf den kanarischen Archipel. Ihren Beinamen chinesische Banane, unter dem sie auch bekannt ist, verdankt sie ihrer Herkunft aus Indochina.

Die Frucht dieser Banane (Musa acuminata Colla AAA), ist heute das wichtigste kanarische Anbau-Erzeugnis. Es handelt sich um eine Banane, die im Reifezustand eine gold-gelbe Farbe und ein weiches, kompaktes Fruchtfleisch erhält. Sie besitzt aufgrund der langen Reifezeit an der Pflanze (6 Monate) einen köstlichen Geschmack und Aroma. Zu ihrer Verpackung benutzte man in der Vergangenheit Kiefernnadeln, die zum Schutz zwischen den Bananenstaude platziert wurden.

Die kanarische Banane, reich an leicht zu verarbeitendem Zucker, ist ein guter Energielieferant und stellt trotz des Irrglaubens, dass sie dick macht ein kalorienarmes Lebensmittel dar mit 0% Fett-Anteil. Ihre vielfältigen Eigenschaften machen sie zu einem exzellenten Lebensmittel für Menschen jeden Alters.

Die Plantagen-Felder sind dabei immer von einer mit grauen Steinen oder mit Beton errichteten Mauer umgeben. Diese soll die Bananenpflanzen vor Wind schützen. Bei manchen Plantagen ist zusätzlich eine graue Plane in Form eines Gewächshauses um die Bananenplantage gebaut. Diese schützt die Bananenpflanzen vor der Sonne.

Die Bananenplantagen sind kein besonders schöner Anblick.

1764