Icor
Teneriffa/Spanien

Besucht am: 21.01.2013

Icor ist ein kleines Dorf, das nur aus wenigen Häusern besteht.

Nach alten Berichten haben die Ureinwohner möglicherweise in Höhlen gewohnt und vom Landbau gelebt.

Nach historischen Dokumenten hat sich ab Mitte des XVI. Jahrhunderts eine Mischung von Ureinwohnern und Kastillianern dort angesiedelt.

Ende des XVIII. Jahrhunderts hatte das Dorf ungefähr 20 Einwohner, die von Viehzucht (Ziegen und Schafe) und Landwirtschaft (Getreide und Weinbau) lebten. Die terrassierten Äcker befanden sich in der Nähe des Dorfes. Weiterhin gab es auch einige Obstbaumplantagen. In dieser Zeit zählte man schon 6 Häuser, die aus vulkanischen Tuffstein gebaut waren.

Im Laufe des XIX. Jahrhunderts und Anfang des XX. Jahrhunderts gab es eine kleine Einwohnerzunahme. Das Dorf zählte 1904 11 Häuser mit 67 Einwohnern. 1960 waren 201 Einwohner registriert.

Ab Mitte des XX. Jahrhunderts begann eine Entvölkerung des Dorfes, besonders wegen des Wassermangels und der damit verbundenen Unsicherheit für die Landwirtschaft.

Außerdem gab es die ökonomische Anziehungskraft der Stadt Santa Cruz und die Steigerung des Tourismus im Süden (1970-80).

Heute ist der historischen Ort fast unbewohnt. Am 26.11.1984 wurde er unter Denkmalschutz gestellt.


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