München: „SmartBoobs” nennt ein Münchner Startup-Unternehmen mit dem bezeichnenden Namen „Busenbauer" sein Brustimplantat der Zukunft. Einmal chirurgisch eingesetzt, können die Silikonkissen via Bluetooth mit jedem beliebigen Android-Smartphone verbunden und darüber gesteuert werden. Somit lässt sich die Brustgröße individuell an die jeweilige Situation anpassen.

„Die Anwenderin kann sich somit völlig frei bei allen Anlässen bewegen", erläutert der CEO, Bob Busenbauer das Konzept. „ln einem Pornofilm sind zum Beispiel große Brüste sehr nützlich, für Leiterinnen einer Therapiegruppe für Sexualstraftäter wäre ein allzu gewaltiger Brustumfang hingegen sehr hinderlich."

Nach Auskunft der Entwickler sollen die SmartBoobs nur unwesentlich teurer sein, als die klassischen Silikon-Implantate. Durchgesickert ist des Weiteren, dass Bartfrau Conchita Wurst für die smarten Boobs bereits Interesse bekundet hat. Verständlich, schließlich kann sie damit ihre Brüste beliebig an ihr jeweiliges Geschlecht anpassen.

Doch Achtung! Für eine mögliche Dysfunktion der aufblasbaren Brüste übernimmt das Startup keine Haftung, teilt es in einer Stellungnahme der Redaktion gegenüber mit. Gerade das Übertragungsproblem scheint noch nicht gelöst zu sein: Befinden sich in der üblichen Bluetooth-Reichweite von bis zu 50 Metern mehrere SmartBoobs-Trägerinnen, funktioniert die Kopplung nicht wie gewünscht.

In einigen Testläufen wurde ganz einfach der Umfang aller smarten Brüste im Empfangsbereich vergrößert, was bei entsprechender Penetration und vor allem bei Massenansammlungen zu massiven Platzproblemen führen kann.

Also, wir von der rein männlichen Android-Redaktion sind ja der Meinung, dass so kleine Bugs durchaus vernachlässigbar sind.

(aus: Android Magazin, Ausgabe 4/14)

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